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Verwaltungsgemeinschaft Kötz  |  E-Mail: info@vg-koetz.de  |  Online: http://www.vg-koetz.de

Geschichte der Gemeinde Bubesheim

8000 - 4.000 v. Chr. Steinzeit-Menschen hinterließen Spuren im ‘Rußbaum’.

 

1.800 - 1.200 v. Chr. Menschen aus der Bronzezeit im Waldgebiet

Justing.

 

1.200 - 450 v. Chr. Die Kelten kamen. Eisenzeitliche Funde.

 

ab 77 / 78 n. Chr. Die Römer bauten einen Gutshof, eine Römerstraße am Nordrand Bubesheims und - vermutlich - das Fundament unseres Kirchturms als Festungsanlage.

 

ca. 450 n. Chr. Alemannische Landnahme: Durch die Ansiedlung der Sippe des Bubo entstand wahrscheinlich der Ortsname.Vom damaligen „Oberbubesheim“ ist nichts mehr übrig. „Niederbubesheim“ ist das heutige Bubesheim.

 

1301 Bubesheim wurde als Teil der Markgrafschaft Burgau vorder-österreichisch.

 

1314 Erste gesicherte urkundliche Erwähnung

 

1415 Kirche oder Kapelle „Mariä Geburt“ urkundlich erwähnt.

 

1525 Bauernkrieg: 35 Bubesheimer standen in den Reihen des Leipheimer Haufens: Vier Anführer wurden zwischen Leipheim und Bubesheim enthauptet.

 

1581 Erzherzog Ferdinand erwarb das Dorf Bubesheim.

 

1650 Der Pfarrhof wurde gebaut.

 

1639 bis 1648 Der Dreißigjährige Krieg wütete auch in Bubesheim.

 

1654 Bubesheim kam an die Familie von Rehlingen, die das Schloss zur heutigen Kirche umbaute.

 

um 1750 Beschreibung und Kartierung des Ortes durch Kolleffel.

 

1766 Der von Rehling’sche Besitz wurde vom Hause Österreich ausgelöst. Das Kapitel „von Rehlingen“ ging zu Ende.

 

1806 Der Ort fiel im 2. Koalitionskrieg“ durch Napoleon an Bayern.

 

1866 Bubesheimer zogen in den Krieg gegen Preußen.

 

1870 Bubesheimer im „70er Krieg“ - Schlacht bei Sedan.

 

1900 Elektrischer Strom kam ins Dorf.

 

1914 - 1918 Im Ersten Weltkrieg fielen 23 Bubesheimer.

 

1936 - 1938 Der Bau von Autobahn und Flugplatz verschlang ca. 1/6 der Bubesheimer Flur.

 

1939 - 1945 Im Zweiten Weltkrieg verloren 60 Bubesheimer ihr Leben, verstreut in aller Welt. Bubesheimer mussten in Gefangenschaft schuften und sterben. Viele Häuser brannten nieder. Bubesheim war umringt von Militärobjekten und damit Ziel von Bomben. Der Volkssturm mobilisierte auch Alte und Schüler für den Krieg. Fremdarbeiter mussten den Landwirten helfen.

 

nach 1945 Zahlreiche Vertriebene aus dem Osten steigerten die Bevölkerungszahl um 1/3 und stellten die Bubesheimer vor fast unlösbare Aufgaben. Wiederaufbau aus denTrümmern. Ausgangssperren und Besatzungszonen erschwerten das ohnehin mühsame Leben. Kriegsgefangene kamen zum Teil erst nach vielen Jahren zurück.

 

1948 Die D-Mark kam auch nach Bubesheim und brachte das´Wirtschaftswunder: Wohlstand wurde langsam aufgebaut.

 

ab den 60er Jahren Die Gemeinde konnte wichtige Einrichtungen bauen (Schule, Kläranlage, Tiefbrunnen, ...) und Neubaugebiete aus­weisen. Zusätzliche Arbeitskräfte kamen z. B. aus Italien und Spanien, später auch aus der Türkei nach Bubesheim.

 

1970 Bubesheim erhielt ein eigenes Wappen.

 

1976 Bubesheim und St. Fulgent (Frankreich) begannen eine (formlose) Gemeindepartnerschaft, die bis heute dauert.

 

1978 Die neu gegründete Verwaltungsgemeinschaft Kötzübernahm im Zuge der Gebietsreform die Geschäfte der Verwaltung; Bubesheim blieb aber selbstständig.

 

2002 Moderne Gemeinde mit guter Infrastruktur und guter Verwaltung, geplagt von Verkehrsproblemen. 6-spuriger Ausbau der Autobahn wird durchgeführt.

 

Sept. 2007 Bubesheim weiht sein neues Bürgerhaus ein. 

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